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GloriaFood-Wechsel9 Min. Lesezeit

GloriaFood-Wechsel: Checkliste für Bestelllinks, Menü und Testlauf

Ein Wechsel von GloriaFood ist mehr als ein neues Bestellformular. Laut GloriaFood endet der Dienst am 30. April 2027 (Stand Oktober 2026). Diese Checkliste führt dich durch alle Bestellwege, das Menü, deine Betriebsregeln und den Testlauf. Sie zeigt außerdem, was der OrderKick-Menüimport übernimmt und was du von Hand dokumentieren musst.

In diesem Beitrag

Was gehört auf die Checkliste für den GloriaFood-Wechsel?

Auf die Checkliste gehören alle Bestellwege, das Menü mit allen Zusatzangaben, Öffnungs- und Lieferregeln, Gutscheine, Unterlagen für die Buchhaltung und ein Testlauf vor dem Umschalten. GloriaFood nennt auf seiner Website den 30. April 2027 als Ende des Dienstes und unterstützt bestehende Kunden bis dahin (abgerufen am 11. Oktober 2026).[1]

Arbeite die Punkte in dieser Reihenfolge ab. So weißt du vor dem Umschalten, welche Links du tauschen musst, und vermeidest einen Ausfall deines Bestellkanals.

  1. Alle Bestelllinks und Einstiegspunkte sammeln: Website, Google-Unternehmensprofil, Instagram, Facebook, Flyer, QR-Codes, E-Mail-Signatur, Kurzlinks.
  2. Menüstruktur sichern: Kategorien, Gerichte, Größen, Auswahlgruppen, Preise und Hinweise, zusätzlich Bilder, Allergene, Kennzeichnungen und Zeitregeln.
  3. Öffnungszeiten, Pausen, Feiertage und Sondertage je Service notieren.
  4. Lieferlogik festhalten: Liefergebiete, Liefergebühren, Mindestbestellwerte, Abhol- und Lieferzeiten.
  5. Gutscheine und Aktionen mit Code, Bedingung und Laufzeit auflisten.
  6. Unterlagen für Buchhaltung und Aufbewahrung sichern, soweit GloriaFood sie dir bereitstellt.
  7. Menü in das neue System übernehmen und die Lücken von Hand ergänzen.
  8. Austausch von QR-Codes, Website-Button und Google-Link vorbereiten.
  9. Testbestellungen für Abholung, Lieferung, Extras, Gutscheine und Bondruck durchführen.
  10. Links umstellen, alte Einstiegspunkte prüfen und den Umstellungstag festhalten.

Was wird übernommen, was richtest du neu ein?

Der OrderKick-Menüimport übernimmt die Struktur deines GloriaFood-Menüs, dazu Allergene und Kennzeichnungen, wenn GloriaFood sie eindeutig liefert; Bilder, Nährwerte, Zeitregeln und Gästedaten richtest du neu ein oder sicherst sie getrennt. Du importierst mit dem Menüschlüssel aus „Fetch Menu“ oder mit einer JSON-Datei. Danach siehst du eine Vorschau mit Hinweisen und Steuerwahl, das Menü landet als verborgener Entwurf, und du aktivierst die Kategorien erst nach deiner Prüfung.[4]

Was wird übernommen, was richtest du neu ein (Stand Oktober 2026)
BereichOrderKick-MenüimportWas du tust
Kategorien und GerichteÜbernommenNamen und Reihenfolge in der Vorschau prüfen.
BeschreibungenÜbernommenTexte gegenlesen und Hinweise ergänzen.
Größen mit PreisenÜbernommenEndpreise je Größe mit einer Testbestellung prüfen.
Auswahlgruppen und Optionen (Pflicht, Minimum, Maximum, Aufpreise)ÜbernommenPflichtauswahl und Höchstmengen im Warenkorb testen.
Bestellarten je GerichtÜbernommenPrüfen, welche Gerichte nur bei Abholung oder Lieferung erscheinen.
BilderNicht übernommenOriginaldateien sichern und neu hinzufügen.
Allergene und KennzeichnungenÜbernommen, wenn eindeutigVor dem Veröffentlichen prüfen; mehrdeutige oder selbst benannte Allergene ergänzen.
NährwerteNicht übernommenAus GloriaFood dokumentieren und vor dem Start festlegen, wie du Gäste informierst.
Zeitregeln einzelner GerichteNicht übernommen, betroffene Einträge bleiben verborgenZeiten notieren, Einträge prüfen und erst dann sichtbar schalten.
Öffnungszeiten, Liefergebiete, Gebühren, MindestbestellwertNicht Teil des MenüimportsIn OrderKick je Service neu einrichten.
Gutscheine und AktionenNicht Teil des MenüimportsCode, Bedingung und Laufzeit neu anlegen.
Gäste-, Bestell-, Zahlungs- und RechnungsdatenNicht übernommenBenötigte Unterlagen vor dem Ende von GloriaFood sichern.
QR-Codes, Website-Button, Google-LinkNicht Teil des MenüimportsNeue Links nach dem Test austauschen.

Quellen zur Tabelle:[4][5]

Es gibt keine laufende Synchronisation. Änderungen, die du nach dem Import noch in GloriaFood machst, musst du in OrderKick selbst nachtragen. Pflege das Menü deshalb ab dem Import nur noch an einer Stelle und halte das Importdatum fest.[4]

Prüfe in der Vorschau besonders die Steuerwahl und ob deine Preise als Brutto- oder Nettopreise gemeint sind. Eine einzige Testbestellung mit Größe und Extra zeigt dir schnell, ob der Endbetrag stimmt.

Welche Öffnungszeiten und Lieferregeln musst du notieren?

Notiere alle Zeiten und Lieferregeln getrennt nach Abholung und Lieferung, weil sie nicht Teil des Menüimports sind und neu eingerichtet werden. Dazu gehören reguläre Öffnungszeiten, Pausen, Feiertage, Betriebsferien und Sondertage.

Für die Lieferung brauchst du Liefergebiete, Liefergebühren, Mindestbestellwerte und die übliche Lieferzeit. In OrderKick richtest du Liefergebiete als Radiuszonen mit Gebühr und Mindestbestellwert ein und legst Öffnungszeiten je Service mit Pausen und Sondertagen fest. Prüfe, ob sich deine bisherigen Zonen so abbilden lassen.[5]

Schreib auch die Küchenregeln auf, die bisher nur im Kopf des Teams stehen: Vorlaufzeit in Stoßzeiten, Annahmeschluss vor Feierabend, Artikel, die oft ausverkauft sind.

Wie planst du den Austausch von QR-Codes und Website-Widget?

Plane den Austausch als Liste mit jedem gedruckten Code und jedem Website-Element, damit nach dem Umschalten kein alter Link übrig bleibt. Alte QR-Codes auf Tischen, Flyern und Schildern führen sonst nach dem Ende von GloriaFood ins Leere.

OrderKick stellt einen Bestelllink, einen Website-Button, QR-Codes als PNG und SVG sowie Flyer in A4 und A5 bereit. Bestelle neue Drucksachen erst, wenn dein neuer Link getestet ist. Auf der Website ersetzt du das GloriaFood-Widget durch einen Button oder Link zu deiner neuen Bestellseite.[5]

Wie stellst du den Bestelllink im Google-Unternehmensprofil um?

Den Bestelllink änderst du im Google-Unternehmensprofil im Bereich für Essensbestellungen („Food ordering“) mit „Link hinzufügen“ und legst bei mehreren Links einen bevorzugten Link fest. So beschreibt es die Google-Hilfe zur Verwaltung von Unternehmenslinks (abgerufen am 11. Oktober 2026).[3]

Laut Google blendet das Ausschalten der Option, Bestellungen über das Profil anzunehmen, alle hinzugefügten Bestelloptionen und Links aus. Links von Drittanbietern entfernt der jeweilige Anbieter; Google nennt dafür eine Frist von 5 Tagen nach deiner Anfrage. Plane diese Zeit ein, wenn noch ein alter GloriaFood-Link im Profil steht.[3]

Stelle den Google-Link erst um, wenn deine Testbestellungen durchgelaufen sind. Prüfe danach in der Google-Suche und in Google Maps, welcher Link Gästen tatsächlich angezeigt wird.

Was passiert mit Gutscheinen, Gästedaten und Unterlagen?

Gutscheine legst du neu an, und Gäste-, Bestell-, Zahlungs- und Rechnungsdaten werden beim OrderKick-Import nicht übertragen. Liste jeden aktiven Gutschein mit Code, Rabatt, Bedingung und Laufzeit auf und entscheide, welche du weiterführst.[4]

Kläre vor dem 30. April 2027, welche Berichte und Belege du für Buchhaltung und Aufbewahrung brauchst, und sichere sie, soweit GloriaFood dir einen Export anbietet. Ob du gespeicherte Gästekontakte weiter nutzen darfst, ist eine Datenschutzfrage, die du für deinen Betrieb klärst.[1]

Wie testest du, bevor du umschaltest?

Teste jeden Bestellweg mit echten Abläufen im Restaurant, bevor ein einziger öffentlicher Link umgestellt wird. Eine Testbestellung zeigt Fehler bei Preisen, Pflichtauswahl oder Liefergebiet, die in der Vorschau nicht auffallen.

  1. Abholung und Lieferung je einmal bestellen, auch mit einer Adresse außerhalb des Liefergebiets.
  2. Ein Gericht mit Größe, Pflichtauswahl und Extra bestellen und den Endbetrag nachrechnen.
  3. Einen Gutschein einlösen und prüfen, ob die Bedingung greift.
  4. Die Bestellung in der Bestellannahme-App auf Tablet oder Handy mit Alarm empfangen, mit einer Zeit annehmen und eine zweite ablehnen.
  5. Den Küchenbon auf dem Epson-Bondrucker mit Netzwerkanschluss prüfen: Größe, Extras, Notiz und Bestellart.
  6. Danach Website, QR-Codes, Social Media und Google-Profil in der Reihenfolge deiner Liste umstellen.

Quellen:[5]

Lege einen festen Umstellungstag deutlich vor dem 30. April 2027 fest. Halte fest, welche Links umgestellt sind und welche Drucksachen noch im Umlauf sind.

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Häufige Fragen

Wann endet GloriaFood?

Laut der Mitteilung auf gloriafood.com erreicht GloriaFood am 30. April 2027 das Ende seiner Laufzeit; bestehende Kunden werden bis dahin unterstützt (Stand Oktober 2026).

Kann ich mein GloriaFood-Menü in OrderKick importieren?

Ja. Du importierst es mit dem Menüschlüssel der GloriaFood-Vorlage „Fetch Menu“ oder einer JSON-Datei. Übernommen werden Kategorien, Gerichte, Beschreibungen, Größen mit Preisen, Auswahlgruppen und Bestellarten. Du prüfst eine Vorschau, das Menü kommt als verborgener Entwurf und wird erst nach deiner Freigabe aktiv.

Werden Bilder und Allergene aus GloriaFood übernommen?

Allergene und Kennzeichnungen ja, wenn GloriaFood sie eindeutig liefert; prüfe sie vor dem Veröffentlichen. Bilder, Nährwerte und Zeitregeln werden nicht übernommen. Sichere sie vorher und ergänze sie nach dem Import von Hand.

Werden meine Gästedaten und alten Bestellungen übertragen?

Nein. Gäste-, Bestell-, Zahlungs- und Rechnungsdaten bleiben in GloriaFood. Sichere vor dem Ende, was du für Buchhaltung und Aufbewahrung brauchst.

Wann sollte ich die Links auf meine neue Bestellseite umstellen?

Erst nach erfolgreichen Testbestellungen für Abholung und Lieferung, inklusive Bestellannahme und Bondruck. Danach stellst du Website, QR-Codes, Social Media und Google-Profil nach deiner Liste um.

Quellen & Recherche

Die OrderKick-Redaktion veröffentlicht diesen Beitrag aus Anbieterperspektive. Wettbewerberangaben stammen aus den verlinkten Primärquellen. Preise und Verfügbarkeit wurden zum genannten Stand recherchiert; die fremden Systeme wurden dafür nicht im Restaurantbetrieb getestet.

  1. GloriaFood: Mitteilung zum Ende des Dienstes am 30. April 2027 ↗Abgerufen am
  2. GloriaFood: offizielle Fetch-Menu-Dokumentation ↗Abgerufen am
  3. OrderKick: Wechsel von GloriaFood ↗Abgerufen am
  4. OrderKick: Funktionen für den Restaurantalltag ↗Abgerufen am

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