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Markt & Anbieter8 Min. Lesezeit

Jüngere GloriaFood-Alternativen: Was Choice, FoodAmigos und neue Funktionen leisten

Bei der Suche nach einer GloriaFood-Alternative begegnen dir heute Plattformen mit QR-Bestellung, eigener App, automatisiertem Marketing und KI-Assistenten. Manche Unternehmen sind tatsächlich jünger, andere erweitern ein lange bestehendes Produkt. Dieser Überblick zeigt, was dahintersteht und welche Fragen für deinen Restaurantbetrieb entscheidend sind. Stand: 20. September 2026.

In diesem Beitrag

Was heißt bei Restaurantsoftware eigentlich neu?

Ein neues Unternehmen, ein neues Modul und ein aktuelles Wechselangebot sind drei verschiedene Dinge. Für die Auswahl zählt, ob ein Anbieter deinen Betrieb heute zuverlässig abbildet. Das Alter allein verrät weder die Qualität des Bestelleingangs noch die Verfügbarkeit einer Kassenschnittstelle. Wir haben die öffentlichen Produktseiten, Preisangaben und Unternehmensinformationen ausgewertet. Der Beitrag stammt von der OrderKick Redaktion und ist eine Herstellerperspektive auf den Markt, kein unabhängiger Softwaretest.[1][6][12][17]

Jüngere Unternehmen und neue Angebote getrennt betrachtet
AnbieterBelegter zeitlicher BezugWas du vergleichst
ChoiceGründung 2020 laut UnternehmensprofilGehostete Plattform für Direktbestellung und weitere Restaurantabläufe
FoodAmigosGründung 2021 laut UnternehmensprofilWebsite, Bestellung und Marketing mit deutschem Unternehmenssitz
OrdermoonUnternehmensprofil: 2024; Restaurant-App bereits 2023 veröffentlichtJüngerer internationaler Anbieter mit Bestell- und Fahrerablauf.
FineDineGründung 2016; FineDine-IQ-Meldung vom 12. Juni 2026Bestehende Menüplattform mit neuen KI-Funktionen
OrderableProduktstart 2021 laut eigener UnternehmensseitePlugin für selbst betriebenes WordPress und WooCommerce

Quellen zur Tabelle:[1][6][12][16][17][20][21]

Choice: Direktbestellung, QR-Service und Marktplätze verbinden

Choice richtet sich an Restaurants, die mehrere digitale Aufgaben gemeinsam verwalten möchten. Die globale Website bündelt eigene Liefer- und Abholbestellungen, QR-Menüs, Tischbestellung, Reservierungen, Website, CRM und Treuefunktionen. Dazu kommen beworbene Marktplatz- und POS-Anbindungen. Der zentrale Nutzen ist damit die gemeinsame Organisation mehrerer Kanäle. Wer ausschließlich eine einfache Abholseite benötigt, sollte zunächst klären, welche Teile des umfangreichen Pakets tatsächlich gebraucht werden.[2][3]

Die Website führt über einzelne Produktseiten und einen kostenlosen Testeinstieg zur Registrierung. Das Formular fragt bereits Lieferdienste und Kassensystem ab. Für deine Demo ist das ein guter Ausgangspunkt: Lass eine Bestellung vom gewünschten Eingangskanal bis zum Bon zeigen. Deutschland lässt sich als Region auswählen. Allerdings bewirbt die globale Seite Loyalty bereits ausführlich, während die deutsche Fassung ein Treueprogramm im Bereich QR-Zahlung noch als demnächst bezeichnet. Bestätige deshalb den konkreten deutschen Funktionsumfang.[2][4]

Bei den Kosten lohnt sich dieselbe Genauigkeit. Choice erläutert Kartengebühren nach Interchange++: Mehrere Gebührenbestandteile ergeben zusammen die Zahlungsgebühr. Die veröffentlichte Detailseite nennt für den eigenen Processing-Anteil widersprüchliche Prozentwerte. Eine einzige verlässliche Gesamtquote lässt sich daraus nicht ableiten. Fordere für deinen Tarif ein Rechenbeispiel mit typischer Karte, Bestellwert und Auszahlungsrhythmus an. Eine Zusage ohne Bestellprovision beantwortet diese Zahlungsfrage noch nicht.[5]

FoodAmigos: Website und Wiederbestellungen als Paket

FoodAmigos setzt auf die Verbindung aus Restaurantwebsite, Onlinebestellung, eigener App, Treueprogramm und automatisiertem Marketing. Die deutsche Homepage erklärt diese Bausteine entlang einer nachvollziehbaren Aufgabe: Gäste sollen das Restaurant finden, direkt bestellen und wiederkommen. Nach dem offiziellen Unternehmensprofil besteht der Anbieter seit 2021; das Impressum nennt eine deutsche GmbH. Damit ist FoodAmigos ein belegbar jüngerer SaaS-Anbieter mit erkennbarem Deutschlandbezug.[7][6][8]

Der Einstieg erfolgt überwiegend über einen Beratungstermin. Die Produktseiten versprechen betreute Umsetzung und automatische Kampagnen, etwa zur Rückgewinnung von Gästen. Prüfe in der Demo, wie du eine konkrete Aktion einrichtest, welche Zustimmung für Nachrichten benötigt wird und ob du Inhalte vor dem Versand kontrollieren kannst. Eine eigene App kann für regelmäßige Stammkunden interessant sein. Für gelegentliche Gäste bleibt ein unkomplizierter Bestellweg im mobilen Browser ebenso wichtig.[7][9]

Die allgemeine deutsche Preisseite beschreibt Module und monatliche Kündbarkeit; ein eindeutig zuordenbarer Standardbetrag war in unserem Abruf nicht verfügbar. GloriaFoods offizielle Mitteilung verweist auf FoodAmigos und dessen Unterstützung beim Übergang. Daraus folgt keine automatische Übernahme jeder bestehenden Konfiguration. Lass App, Einrichtung, Migration und Zahlungsabwicklung für deinen Betrieb einzeln bestätigen. Ein vollständiges Angebot sollte benennen, welche Daten übertragen werden, welche Zusatzleistungen enthalten sind und welcher Preis nach einem möglichen Einstiegsangebot gilt.[10][11]

Ordermoon: ein jüngerer Anbieter mit Bestell- und Fahrerablauf

Ordermoon erweitert die Auswahl um einen zeitlich jüngeren internationalen Kandidaten. Sein offizielles Unternehmensprofil nennt 2024 als Gründungsjahr und Sofia als Standort. Apples öffentliche Metadaten zeigen allerdings schon den 23. November 2023 als Erstveröffentlichung der Restaurant-App. Beide Angaben können verschiedene Stationen beschreiben; ein erstmaliger Produktlaunch 2024 lässt sich daraus nicht ableiten.[20][21]

Auf der eigenen Website verbindet Ordermoon Onlinebestellungen mit einer Restaurant-App, einer Fahrer-App und Fahrerkoordination. Hinzu kommen Reservierungen, Tischverwaltung, QR-Menüs, ein Websitebuilder sowie Statusmeldungen. Für einen Betrieb mit eigenen Fahrern ist diese Kombination ein sinnvoller Demo-Schwerpunkt: Wer weist die Bestellung zu, welchen Status sieht das Team und wie wird eine fehlgeschlagene Zustellung behandelt? Die veröffentlichte Funktionsliste allein beantwortet diese Abläufe noch nicht.[19]

Die Homepage nennt beim Abruf am 11. Oktober 2026 keine Tarifpreise mehr und bietet eine Testphase auf Anfrage; das konkrete Angebot für Deutschland, Österreich oder die Schweiz erklärt sie nicht ausreichend. Prüfe deshalb Landesverfügbarkeit, Support, Zahlungen, Export und Geräteeinsatz direkt. Zusätzliche KI-Menüideen sind dabei weniger wichtig als ein nachgewiesener Bestell- und Lieferablauf. Die Einordnung als jüngerer Anbieter ist keine Bewertung seiner Zuverlässigkeit.[19]

FineDine: Was die neue KI-Ausrichtung konkret bedeutet

FineDine ist kein Neuling: Das Unternehmensprofil nennt 2016. Zum bestehenden Angebot gehören digitale QR- und Tabletmenüs, Bestellung und Bezahlung, Lieferung und Abholung sowie Reservierungen. Heute rückt die Homepage KI für Menüpflege, Website, Medien, Marketing und Berichte in den Vordergrund. Besonders für Betriebe mit häufig wechselnden Menüs oder mehreren Gästesprachen kann das interessant sein. Ob daraus weniger Arbeit entsteht, hängt vom Kontrollaufwand und den tatsächlich benötigten Funktionen ab.[12][13][14]

Die Produktmeldung zu FineDine IQ vom 12. Juni 2026 liefert mehr Substanz als ein allgemeines KI-Versprechen. Der Assistent soll Fragen zu Bestellungen, Umsatz, Reservierungen und Menüleistung anhand eigener Betriebsdaten beantworten. Gleichzeitig erklärt FineDine eine wichtige Grenze: Die Menübewertung verwendet Popularität und Preisstufe, nicht tatsächliche Wareneinsatzkosten. Eine häufig verkaufte teure Speise ist deshalb noch nicht automatisch besonders profitabel. Handlungsempfehlungen per Klick werden als verfügbar beschrieben; vollständig dialogische Änderungen befinden sich laut Meldung im Rollout.[16]

Bei der Tarifwahl helfen die veröffentlichten Grenzen mehr als der Preis allein. Starter nennt beispielsweise 100 Menüartikel und 1.000 Bestellungen im Monat; Growth 1.500 Bestellungen, Premium unbegrenzte Bestellungen. Dazu kommen unterschiedliche Kontingente für Reservierungen, Teammitglieder und Auswertungshistorie. Beim Abruf am 11. Oktober 2026 nannte FineDine 27 € (Starter), 65 € (Growth) und 127 € (Premium) im Monat bei jährlicher Zahlung, nicht mehr als befristete Aktion. Vergleiche deshalb den regulären Jahresaufwand, benötigte Limits und regionale Zahlungsbedingungen. Prüfe außerdem, ob ein KI-Vorschlag sichtbar freigegeben und anschließend korrigiert werden kann.[15][16]

Orderable: Eine jüngere Alternative für vorhandenes WordPress

Orderable startete nach eigener Unternehmensgeschichte 2021. Die entscheidende Abgrenzung: Du kaufst ein WordPress-/WooCommerce-Plugin und betreibst die Website selbst. Bereits die kostenlose Version bietet Bestellmenü, Liefer- und Abholdaten, eine Live-Bestellansicht und Belegdruck. Pro ergänzt unter anderem genaue Zeitfenster, Kapazitätsgrenzen, Produktoptionen, Trinkgeld, mehrere Standorte und QR-Tischbestellung. Ein Datum auswählen und einen begrenzten Abholslot buchen sind unterschiedliche Funktionen; die Tarifmatrix macht diese Trennung sichtbar.[17][18]

Der veröffentlichte Pro-Preis beträgt 149 Dollar pro Jahr für eine Website, als wiederkehrendes Jahresabo. Orderable erhebt laut Preisseite keine eigenen Bestellprovisionen. Hinzu kommen je nach Aufbau Hosting, Domain, Wartung, Zahlungsanbieter und weitere Erweiterungen. Das kann passen, wenn eine Agentur oder eine technisch verantwortliche Person den bestehenden Shop betreut. Ohne diese Zuständigkeit verlagert ein günstiger Lizenzpreis Arbeit in deinen Betrieb. Lass deshalb auch Updates, Backups, Drucker und die Erreichbarkeit bei Störungen erklären.[18]

QR, App und KI: Drei Abläufe, die du vorführen lassen solltest

  1. QR-Bestellung: Scanne einen Tischcode, wähle ein Gericht mit Extra, bezahle und kontrolliere Tischzuordnung sowie Bon. Ein QR-Code zu einer Speisekarte belegt noch keinen vollständigen Bestellablauf.
  2. Mobile Bestellung: Öffne den Link auf einem Smartphone ohne installierte App. Prüfe Öffnungszeiten, Abholslot, Liefergebiet und Korrektur einer falschen Eingabe. Frage anschließend, welche zusätzliche Aufgabe eine native App erfüllt.
  3. KI-Unterstützung: Lass eine Aussage anhand vorhandener Daten erklären und eine Menüänderung vorschlagen. Prüfe Freigabe, Berechtigungen und Rücknahme. Bei Preisen, Zutaten und Allergenen bleibt die fachliche Kontrolle durch den Betrieb entscheidend.

Diese Szenarien bringen Funktionsnamen in deinen Arbeitsalltag. Ergänze einen Fehlerfall: Ein Gericht ist ausverkauft oder eine bezahlte Bestellung muss abgelehnt werden. Beobachte, was Gast, Küche und Betreiber jeweils sehen. Aus allgemeinen Umsatzversprechen auf Anbieterwebsites lässt sich dieses Verhalten nicht ableiten. Dokumentiere offene Fragen und lass betriebswichtige Punkte im Angebot bestätigen. Eine einzelne erfolgreiche Vorführung ersetzt dabei noch keinen geplanten Wechsel mit eigenen Testbestellungen.

Wie du OrderKick in diese Auswahl einordnen kannst

OrderKick bildet Menüverwaltung, öffentliche Bestellseite, Warenkorb und Checkout mit Abholung und Lieferung ab. Betreiber verwalten den Bestelleingang und veröffentlichen Bestelllinks sowie QR-Codes. Für die Auswahl empfehlen wir, genau diese Abläufe mit deinem Menü vorzuführen und anschließend Einrichtung, laufende Kosten und den vorgesehenen Wechselumfang zu besprechen. Vergleiche zusätzliche Anforderungen wie eigene Gäste-Apps, automatische Kampagnen oder konkrete Kassenschnittstellen ausdrücklich anhand ihres bestätigten Leistungsumfangs. So erhältst du eine Auswahl, die zu deinem Betrieb passt.

Menüverwaltung in der OrderKick-Demo mit Beispieldaten.
Originalaufnahme aus der OrderKick-Demo mit Beispieldaten. Originalgröße ansehen ↗

Häufige Fragen

Welche jüngeren SaaS sind als GloriaFood-Alternative interessant?

Choice und FoodAmigos gehören dazu. Ihre offiziellen Unternehmensprofile nennen 2020 beziehungsweise 2021 als Gründungsjahr. Beide bewerben Direktbestellung zusammen mit weiteren Restaurantfunktionen. Ob sie passen, hängt unter anderem von deutschem Tarif, Bestelleingang, Zahlung und benötigten Integrationen ab.

Ist FineDine ein neues Restaurant-Bestellsystem?

FineDine besteht laut Unternehmensprofil seit 2016. Neu ist unter anderem die 2026 vorgestellte KI-Unterstützung FineDine IQ. Ein neuer Funktionsbereich ist von einer neuen Unternehmensgründung zu unterscheiden.

Ist Orderable mit einer gehosteten Restaurantplattform vergleichbar?

Orderable deckt ähnliche Bestellaufgaben ab, setzt aber selbst betriebenes WordPress und WooCommerce voraus. Deshalb gehören Hosting, Wartung und technische Zuständigkeit in den Vergleich. Die kostenlose Basisversion und die kostenpflichtige Pro-Lizenz haben unterschiedliche Funktionsgrenzen.

Quellen & Recherche

Die OrderKick-Redaktion veröffentlicht diesen Beitrag aus Anbieterperspektive. Wettbewerberangaben stammen aus den verlinkten Primärquellen. Preise und Verfügbarkeit wurden zum genannten Stand recherchiert; die fremden Systeme wurden dafür nicht im Restaurantbetrieb getestet.

  1. Choice: offizielles Unternehmensprofil und Gründungsjahr ↗Abgerufen am
  2. Choice: Plattform und Produkte ↗Abgerufen am
  3. Choice: Lieferung und Abholung ↗Abgerufen am
  4. Choice: deutsche Produktdarstellung ↗Abgerufen am
  5. Choice: Gebührenmodell für Zahlungen ↗Abgerufen am
  6. FoodAmigos: offizielles Unternehmensprofil und Gründungsjahr ↗Abgerufen am
  7. FoodAmigos: deutsche Produktübersicht ↗Abgerufen am
  8. FoodAmigos: Online-Bestellsystem ↗Abgerufen am
  9. FoodAmigos: allgemeine deutsche Preis- und Leistungsübersicht ↗Abgerufen am
  10. GloriaFood: offizielle Servicemitteilung und Hinweis auf FoodAmigos ↗Abgerufen am
  11. FineDine: offizielles Unternehmensprofil und Gründungsjahr ↗Abgerufen am
  12. FineDine: Plattform und KI-Funktionen ↗Abgerufen am
  13. FineDine: Lieferung und Abholung ↗Abgerufen am
  14. FineDine: Tarife und Funktionsgrenzen ↗Abgerufen am
  15. FineDine IQ: Produktmeldung vom 12. Juni 2026 ↗Abgerufen am
  16. Orderable: eigene Unternehmensgeschichte ↗Abgerufen am
  17. Orderable: Free-/Pro-Preise und Systemvoraussetzungen ↗Abgerufen am
  18. Ordermoon: Restaurantplattform ↗Abgerufen am
  19. Ordermoon: offizielles Unternehmensprofil mit Gründungsangabe ↗Abgerufen am
  20. Apple: öffentliche Veröffentlichungsdaten der Ordermoon-Restaurant-App ↗Abgerufen am

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