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Kosten und Auswahl7 Min. Lesezeit

Kostenlose GloriaFood-Alternative: Was kostet dein Bestellsystem wirklich?

Wenn du bisher die kostenlose Basis von GloriaFood nutzt, ist die Suche nach einem ebenso günstigen Nachfolger verständlich. Vergleiche dafür drei Dinge getrennt: dauerhaft kostenlose Software, eine befristete Testphase und ein kostenpflichtiges System ohne Bestellprovision. Erst danach lässt sich beurteilen, was dein Restaurant tatsächlich bezahlt.

In diesem Beitrag

Welche Art von kostenlos suchst du?

GloriaFoods kostenlose Basis ist breit: Die Preisübersicht nennt unbegrenzte Bestellungen und Standorte ohne Grundgebühr oder Bestellprovision. Onlinezahlung und erweiterte Promotion-Funktionen sind dagegen kostenpflichtige Ergänzungen. Mit dem angekündigten Dienstende am 30. April 2027 brauchst du deshalb einen Vergleich deines tatsächlich genutzten Pakets – einschließlich der Extras.[2][1]

Unsere Recherche vom 20. September 2026 trennt die öffentlich belegten Kostenmodelle. Die Angaben stammen aus Anbieterquellen; Verträge und Zahlungsabläufe wurden nicht praktisch getestet. Dieser Beitrag erscheint bei OrderKick und soll dir auch Angebote anderer Anbieter nachvollziehbar einordnen.

  • Kostenlose Basis: Du zahlst keine Lizenz- oder Grundgebühr für einen begrenzten Softwareumfang. Betrieb und Zahlungsabwicklung können trotzdem kosten.
  • Kostenlose Testphase: Du prüfst das Produkt für eine begrenzte Zeit. Danach gelten die gewählten Vertragskonditionen.
  • Provisionsfreies Abo: Der Anbieter verlangt für die Bestellung keine prozentuale Vermittlungsprovision. Eine Grundgebühr und weitere Kosten bleiben möglich.
  • Gebühren beim Gast: Ein Teil der Kosten erscheint im Checkout deiner Gäste. Er verschwindet dadurch nicht aus der wirtschaftlichen Betrachtung.

Zwei kostenlose Ansätze mit unterschiedlichen Grenzen

Orderable bietet eine kostenlose Plugin-Basis für WordPress und WooCommerce. Sie ist interessant, wenn du bereits eine gepflegte Website mit dieser Technik betreibst. Pro kostet 149 Dollar pro Jahr für eine Website. Hosting, Domain, Updates und gegebenenfalls zusätzliche WooCommerce-Erweiterungen sind damit nicht automatisch bezahlt. Ohne technische Betreuung kann der laufende Aufwand wichtiger sein als die gesparte Lizenz.[12]

MENU TIGER zeigt einen Freemium-Einstieg für einen Store mit zehn Tisch-QRs, sieben Kategorien und sieben Gerichten pro Kategorie. Genannt werden 200 QR- und 250 Onlinebestellungen im Monat sowie eingeschränkte Zahlungsoptionen. Gleichzeitig ist der kostenlose Einstieg teilweise als Testversion beziehungsweise mit einem 14-Tage-Test beschriftet. Lass dir die Dauer des kostenlosen Umfangs bestätigen, bevor du darauf deinen laufenden Betrieb aufbaust.[6]

Eine günstige Basis passt dann, wenn ihre Grenzen zu deiner Karte und deinem Volumen passen. Prüfe besonders Größen, Extras, Lieferregeln und die Annahme von Bestellungen. Wenn du einen wichtigen Teil des Ablaufs täglich von Hand ergänzen musst, gehört diese Zeit ebenfalls in deine Entscheidung.

Testangebote sind eine Prüfung, kein Null-Euro-Betrieb

Öffentlich beworbene Test- und Einstiegsmöglichkeiten, abgerufen am 20. September 2026.
AnbieterEinstiegWorauf du achten solltest
UpMenu7 Tage Test ohne KreditkarteAnschließend gewählte Module und Volumengrenzen berücksichtigen.
MENU TIGER14 Tage Test der bezahlten TarifeDauer und Leistungsumfang der Freemium-Darstellung separat klären.
Restolabs30 Tage TestTarifpreise auf der Preisseite nicht ausgewiesen (Stand 11. Oktober 2026); Paket, regionale Integration und Zusatzmodule bestätigen.
OrderableKostenlose Basis; Pro mit Geld-zurück-GarantieEine Erstattungsgarantie ist keine kostenlose Pro-Lizenz.

Quellen zur Tabelle:[3][6][9][12]

Nutze die Testzeit für einen echten Betriebsablauf mit Beispieldaten: Gericht mit Extras wählen, Abholung oder Lieferung buchen, Bestellung annehmen und Bon prüfen. Kläre vorab, wie Zahlungen im Testmodus funktionieren. Ein hübsches Menü allein beantwortet weder die Kostenfrage noch die Frage, ob dein Team Bestellungen zuverlässig verarbeitet.

Konkrete Preise brauchen ihre Bedingungen direkt daneben

Ausgewählte veröffentlichte Preise. Währungen werden nicht umgerechnet oder miteinander verrechnet; kein vollständiger Angebotsvergleich.
AnbieterVeröffentlichter PreisWesentliche Bedingung
UpMenu Web Ordering49 / 89 / 169 Euro je Monat und Standort75 / 210 / unbegrenzt Bestellungen und Reservierungen; weitere Module und Payment prüfen.
Flipdish WebsiteAb 49 Euro/Monat bei jährlicher Zahlung; ab 69 Euro bei MonatszahlungPro Standort; mögliche Einrichtungs-/Hardwarekosten und Kartenabwicklung gesondert.
DISH Professional Order49 / 59 / 64 Euro netto pro Monat36 / 12 / 3 Monate Laufzeit; 299 Euro Einrichtung; 1,89 % bei Onlinezahlungen.
Owner.com249 USD/Monat + 5 % Restaurantgebühr oder 499 USD/MonatAuf beiden Plänen zusätzlich 5 % Gastgebühr laut FAQ.
Menufy149 Dollar/Monat oder 179 Dollar/Monat149 mit zwölfmonatiger Verpflichtung, monatlich abgerechnet; 179 ohne Jahresbindung.
MENU TIGER Regular17 Dollar/MonatBis zwei Stores und 15 Tisch-QRs je Store; Drucksoftware separat 20 USD/Monat.

Quellen zur Tabelle:[3][4][8][5][10][6]

Diese Beispiele zeigen, warum der billigste sichtbare Betrag keine ausreichende Rangliste ergibt. Ein Monatsäquivalent bei jährlicher Zahlung bindet anders als ein monatlich kündbarer Tarif. Ein Standortpreis skaliert anders als ein Paket für mehrere Stores. Ein günstiger Volumentarif kann durch zusätzliche Vorgänge teurer werden oder am Limit die Annahme weiterer Bestellungen stoppen.[3][4]

Auch ältere Vergleichsartikel können dich in die Irre führen: Menufy veröffentlicht aktuell kostenpflichtige Monatspakete. Die früher verbreitete Beschreibung eines grundsätzlich kostenlosen Modells ist deshalb keine aktuelle Preisgrundlage. FineDine kennzeichnet seine Jahrespreise inzwischen nicht mehr als befristete Aktion (Stand 11. Oktober 2026). Rechne trotzdem mit dem Gesamtpreis für die gewählte Laufzeit.[10][11]

Diese Kosten gehören auf dein Vergleichsblatt

  • Software: Grundpreis, Zahl der Standorte, Module, Bestelllimits und Kosten oberhalb der Limits.
  • Zahlungen: prozentuale und feste Gebühren, Auszahlungen, Rückerstattungen und mögliche Zusatzentgelte.
  • Gäste: Servicegebühren im Checkout, Lieferkosten und deren Darstellung vor Abschluss der Bestellung.
  • Einführung und Betrieb: Menüeinrichtung, Datenübernahme, Drucker, Tablet, Hosting, Wartung und Schulung.
  • Vertrag: Mindestlaufzeit, Abrechnungsintervall, Kündigungsfrist, Steuern und regulärer Preis nach einer Aktion.

Für FoodAmigos gibt es gesonderte GloriaFood-Wechselangebote; die allgemeine deutsche Preisseite nennt im geprüften Inhalt keinen eindeutig bezifferten Standardtarif. Lass dir den Gesamtpreis und die enthaltenen App- oder Marketingleistungen für deinen Betrieb schriftlich bestätigen. Ein Einstiegsangebot beantwortet diese Folgefragen noch nicht.[7]

Rechenbeispiel in Euro: Einrichtung und Laufzeit sichtbar machen

Das folgende Beispiel ist eine eigene Kalkulation aus veröffentlichten DISH-Preisen, kein zusätzliches Tarifangebot. Beim Zwölfmonatsmodell ergeben 59 Euro netto monatlich über zwölf Monate 708 Euro. Zusammen mit 299 Euro Einrichtung sind das 1.007 Euro netto für Abo und Einrichtung im ersten Jahr. Die Rechnung enthält keine Onlinezahlungsgebühren und keine möglichen weiteren Leistungen.[8]

Angenommen, in einem Monat werden 5.000 Euro über das Online-System bezahlt: Bei den veröffentlichten 1,89 Prozent wären das rechnerisch 94,50 Euro Zahlungsgebühr. Die 5.000 Euro sind eine ausdrücklich gewählte Beispielannahme, kein Mindestumsatz und keine Prognose. Die genaue Gebührenbasis und steuerliche Behandlung musst du dem konkreten Vertrag entnehmen.[8]

Rechenbeispiel in US-Dollar: Fixpreis oder Umsatzanteil

Bei Owner.com liegen die reinen Restaurantkosten von Flexible und Flat rechnerisch bei 5.000 USD Monatsumsatz gleichauf: 249 USD plus 5 Prozent von 5.000 USD ergeben 499 USD. Voraussetzung ist, dass dieser Umsatz vollständig die Gebührenbasis bildet. Unterhalb dieser Schwelle ist in dieser vereinfachten Rechnung Flexible günstiger, oberhalb Flat.[5]

Diese Rechnung enthält ausschließlich die beiden veröffentlichten Restauranttarife. Die auf beiden Plänen genannten 5 Prozent Gastgebühr sowie mögliche Zahlungs-, Liefer- und Steuerkosten werden nicht eingerechnet. Sie ist auch kein Vergleich mit den Euroanbietern und keine Aussage zur Verfügbarkeit für ein deutsches Restaurant.[5]

Wann ein bezahltes System die bessere Wahl sein kann

Ein bezahltes System kann wirtschaftlich passen, wenn dein Team damit einen verlässlichen Arbeitsablauf bekommt und weniger manuell nachtragen muss. Leite daraus aber keine pauschale Umsatzsteigerung ab. Entscheidend sind dein Bestellvolumen, deine Stoßzeiten, die benötigte Betreuung und die Kosten, die du im Angebot tatsächlich wiederfindest.

Auch OrderKick gehört auf dieses vollständige Vergleichsblatt. Wir veröffentlichen die aktuellen Konditionen auf unserer Preisübersicht, damit keine zweite Preisliste im Blog veraltet. In einer Demo lassen sich Bestellseite, Lieferregeln, Annahme und Druck prüfen. Aus GloriaFood lässt sich das Menü importieren, Allergene und Kennzeichnungen nur, wenn GloriaFood sie eindeutig liefert (vor dem Veröffentlichen prüfen); Bilder sowie Gäste- und Bestelldaten werden nicht übernommen.

OrderKick-Menüverwaltung mit ausdrücklich gekennzeichneten Beispieldaten.
Originalaufnahme aus der OrderKick-Demo mit Beispieldaten. Originalgröße ansehen ↗

Häufige Fragen

Gibt es eine dauerhaft kostenlose GloriaFood-Alternative?

Orderable bietet eine kostenlose Plugin-Basis; Hosting und Wartung bleiben eigene Aufgaben. MENU TIGER zeigt einen begrenzten Freemium-Einstieg, dessen Dauer wegen gleichzeitig verwendeter Testphasenhinweise bestätigt werden sollte. Eine kostenlose Vollalternative für jeden bisherigen GloriaFood-Ablauf ist damit nicht belegt.

Bedeutet provisionsfrei, dass keine Gebühren anfallen?

Nein. Gemeint sein kann nur, dass keine Bestellprovision anfällt. Grundgebühr, Zahlungsabwicklung, Lieferung, Hardware und Zusatzmodule können separat berechnet werden.

Welche Kosten werden bei Vergleichen häufig vergessen?

Vor allem Zahlungsgebühren, Gästegebühren, Einrichtung, Geräte, zusätzliche Standorte, Mehrbestellungen und die tatsächliche Vertragsbindung. Bei WordPress kommen Hosting und Wartung hinzu.

Kann ich Dollar- und Eurotarife direkt gegeneinander rechnen?

Für eine faire Beschaffungsentscheidung brauchst du vergleichbare regionale Angebote und eine ausdrücklich datierte Umrechnung. Dieser Artikel rechnet deshalb die Euro- und US-Dollar-Beispiele getrennt.

Quellen & Recherche

Die OrderKick-Redaktion veröffentlicht diesen Beitrag aus Anbieterperspektive. Wettbewerberangaben stammen aus den verlinkten Primärquellen. Preise und Verfügbarkeit wurden zum genannten Stand recherchiert; die fremden Systeme wurden dafür nicht im Restaurantbetrieb getestet.

  1. GloriaFood: offizielle Service-Mitteilung ↗Abgerufen am
  2. GloriaFood: Leistungsumfang und Zusatzpreise ↗Abgerufen am
  3. UpMenu: Module, Preise und Länder-FAQ ↗Abgerufen am
  4. Flipdish: Online-Ordering-Preise und Zusatzkosten ↗Abgerufen am
  5. Owner.com: Tarife sowie Restaurant- und Gastgebühren ↗Abgerufen am
  6. MENU TIGER: Tarif- und Funktionsmatrix ↗Abgerufen am
  7. FoodAmigos: allgemeine Preisübersicht ↗Abgerufen am
  8. DISH Professional Order: deutsche Leistungen und Preise ↗Abgerufen am
  9. Restolabs: Tarife, Zusatzoptionen und Testphase ↗Abgerufen am
  10. Menufy: aktuelle Vertrags- und Monatsmodelle ↗Abgerufen am
  11. FineDine: Tarife und Tarifgrenzen ↗Abgerufen am
  12. Orderable: kostenlose Basis, Pro und WooCommerce-Voraussetzung ↗Abgerufen am

Rechne mit einem konkreten Ablauf für dein Restaurant

Prüfe in der OrderKick-Demo, welche Funktionen du brauchst und welcher Einrichtungsumfang dazugehört.

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